Digitale Agenda für das Land Sachsen-Anhalt

Wirtschaftsministerium erweitert Förderung: Kleine und mittlere Unternehmen können verstärkt in digitale Produkte und Geschäftsmodelle investieren

06. November 2018 - Digitale Agenda 2018, Digital Innovation, Digital Creativity, Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 Magdeburg, Digitalisierung von Unternehmen, Stärkung der IT-Wirtschaft

Pressegespräch

Ab November 2018 stehen in Sachsen-Anhalt gut 14 Mio. Euro zusätzlich für die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung. Das Förderprogramm „Sachsen-Anhalt DIGITAL“ wird dafür mit Unterstützung von EU-Mitteln neu aufgelegt. Es besteht aus zwei Bausteinen: der erweiterten Richtlinie „Digital Creativity“ und der völlig neuen Richtlinie „Digital Innovation“. 

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Aus „Digital Creativity“ werden KMU bei der Entwicklung interaktiver Inhalte und innovativer audiovi-sueller Medienproduktionen wie Apps, Websites oder crossmediale Projekte mit bis zu 90 Prozent (max. 130.000 Euro) bezuschusst. „Digital Innovation“ nimmt die digitalen Prozesse in Unternehmen in den Fokus. Unterstützt werden insbesondere die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle sowie die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Geschäftsabläufen. Unternehmen erhalten u. a. für Investitionen, Sachausgaben oder Leistungen Dritter einen Zuschuss von bis zu 70 Prozent (max. 70.000 Euro).

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann: „Die Digitalisierung verändert Unternehmen welt-weit und branchenübergreifend. Mit digitalen Lösungen können neue Geschäftsmodelle entwickelt, Prozesse effizienter gestaltet und die Kundenzufriedenheit erhöht werden. Das stärkt die Wettbe-werbsfähigkeit unseres Mittelstandes. Das Wirtschaftsministerium begleitet Unternehmen bei diesem Prozess mit der Unterstützung des Breitbandausbaus sowie einer umfangreichen Förderpalette, die nun mit dem Digitalisierungsprogramm erneut erweitert wird.“ Die Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien in Unternehmen sind vielfältig – gefördert werden u. a.:

  • der Aufbau von digitalen Plattformen,
  • die Entwicklung von Anwender- oder produktbegleitender Steuerungssoftware (App),
  • IT- sowie Datensicherheitskonzepte,
  • die Einführung IT-gestützter Managementsysteme, digitaler Vertriebskanäle oder medien-bruchfreier (Produktions-)Systeme oder
  • die Digitalisierung von Wertschöpfungsketten.

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