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Digitalisierungsbeirat

Der Digitalisierungsbeirat wird in den nächsten Jahren die Umsetzung der Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt begleiten. Die Mitglieder aus der Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft Sachsen-Anhalts und darüber hinaus wollen dazu beitragen, den digitalen Wandel für Sachsen-Anhalt zur Erfolgsgeschichte zu machen. Mit diesem Ziel berät der Digitalisierungsbeirat das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung in strategischen Fragen der Digitalisierung sowie zur Umsetzung konkreter Digitalisierungsprojekte. In die daraus resultierenden Arbeitsprozesse sind alle Landesministerien sowie die Landesbeauftragten für Gleichstellung, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Datenschutz und Informationsfreiheit themenbezogen eingebunden.

Pressemitteilung vom 12. März 2018

Um die Digitale Agenda mit Leben zu füllen, setzen wir ausdrücklich auch auf externes Know-How. "Umso mehr freue ich mich, dass wir für unseren neuen Digitalisierungsbeirat 14 Expertinnen und Experten aus Sachsen-Anhalt und Deutschland gewinnen konnten.“

„Wir wollen auch kleinere Unternehmen am Breitbandausbau beteiligen und unsere Förderverfahren vereinfachen.“

"Wenn in 10 Jahren ein digitales Geschäftsmodell weltweit genutzt wird, dass in Sachsen-Anhalt entwickelt wurde, dann haben wir viel geschafft.“

Besetzung

Alle Ministerien die Staatskanzlei konnten im Rahmen ihrer fachlichen Ausrichtung bis zu zwei Personen für die Arbeit im Digitalisierungsbeirat benennen. Hierbei wurde neben der fachlichen Expertise auch das langjährige Engagement für den digitalen Wandel in Sachen-Anhalt berücksichtigt. Der Digitalisierungsbeirat hat zudem jederzeit die Möglichkeit, zu bestimmten Themen externe Sachverständige sowie Fachleute aus den Ministerien hinzuzuziehen. Insbesondere sind in die Arbeit des Digitalisierungsbeirats die Landesbeauftragte für Frauen- und Gleichstellungspolitik, der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit sowie der Landesbeauftragte für Informationstechnik (CIO) einbezogen.

Know-how

Die Mitglieder des Digitalisierungsbeirates stehen mit Ihrem Know-how nicht allein, sondern bringen zusätzlich die Expertise einer Institution, einer Initiative, eines Verbands usw. ein. Der Beirat spiegelt in seiner derzeitigen Besetzung genau das Know-how wider, das für die in der „Digitalen Agenda“ genannten Ziele des Landes relevant sind.

Amtszeit

Die derzeitige Amtszeit der Mitglieder läuft bis zum Jahr 2020.

"Wir müssen unsere Kinder und Jugendlichen für die digitale Selbstverteidigung fit machen."

„Wir brauchen in der öffentlichen Verwaltung mehr digitale Angebote.“

Sitzungen

1. Sitzung (Konstituierung)

Der Digitalisierungsbeirat hat sich am 12. März 2018 konstituiert und wird in den nächsten Jahren die Umsetzung der „Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt“ begleiten. Mit ihrem Know-how zu verschiedenen Facetten der Digitalisierung wollen die Mitglieder dazu beitragen, den digitalen Wandel für Sachsen-Anhalt zur Erfolgsgeschichte zu machen. Unter der Leitung von Staatssekretär Thomas Wünsch, wurde Herr Marco Langhof zum Vorsitzenden des Digitalisierungsbeirates einvernehmlich eingesetzt.

2. Sitzung

Auf der 2. Sitzung am 18. Juni 2018 im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung wurden drei neue Mitglieder in den Digitalisierungsbeirat berufen. Die Mitglieder sind Frau Prof. Dr.-Ing. Heike Mrech (Hochschule Merseburg), Frau Prof. Dr. – Ing. Sanaz Mostaghim (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) und Frau Solvejg Mettin (Grundschule „Paul Maar“ Raßnitz).
Die Tagesordnung umfasste insbesondere die neue Gigabitstrategie des Landes sowie den Sachstand zur Ausstattung der Schulen mit Glasfaseranschlüssen zusammen mit den daraus folgenden Wirkungen auf die schulische Bildung im Land Sachsen-Anhalt. Diskutiert wurden diese Themen mit den fachlich Zuständigen aus den Ressorts (MB, MF, MW)

3. Sitzung

Frau Prof. Mrech wurde am 15. Oktober 2018 einstimmig von den Anwesenden des Digitalisierungsbeirates zur Stellvertreterin des Vorsitzenden bestellt. Herr Staatssekretär Wünsch informiert zunächst über den Umsetzungsstand der Digitalen Agenda. Der Digitalisierungsbeirat diskutiert über die Gigabit-Strategie, die derzeit vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung erarbeitet und mit verschiedensten Akteuren abgestimmt wird. Das Ministerium der Finanzen informiert über den Sachstand der Erstellung der neuen E-Government-Strategie die zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegt. Thema der Sitzung ist zudem die Digitalpolitik der Europäischen Union, insbes. die Wirkungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie der künftigen ePrivacy-Verordnung. Im Zuge der DSGVO steht die zunehmende Bedeutung der neuen Paradigmen "Security-by-Design und –by- Default" im Mittelpunkt eines eigenen Tagesordnungspunktes.

4. Sitzung

Ein Jahr nach der konstituierenden Sitzung fand am 11. März 2019 die 4. Sitzung des Gremiums statt. Der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Prof. Armin Willingmann, sowie der für Digitalisierung zuständige Staatssekretär Thomas Wünsch diskutieren zunächst gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern über die Wirksamkeit dieses Gremiums. Dieser Wirksamkeitseinschätzung war eine Befragung der Beiratsmitglieder vorausgegangen. Herr Staatssekretär Wünsch informiert die Beiratsmitglieder über die Entwicklung der bislang 23 votierten Digitalisierungsprojekte, von denen 17 für die Finanzierung aus Mitteln des Ministerium freigegeben wurden bzw. die bereits gestartet sind oder deren Start unmittelbar bevorsteht. Zentrales Fachthema ist die Digitalisierung in Sachsen-Anhalt im Kontext der Europäischen Union.
Das Ministerium gibt einen Ausblick über die im Jahr 2019 geplanten Aktivitäten, z. B. die 6 Workshops zu unterschiedlichsten Digitalisierungsthemen, das Jugendcamp 2019 oder die ersten Schritte für die Fortschreibung der Digitalen Agenda in den kommenden Jahren.

Mitglieder des Digitalisierungsbeirates

  • Herr Olaf Czogalla, Institut für Automation und Kommunikation e.V. (ifak);
  • Frau Prof. Dr. Jana Dittmann, Professorin für Multimedia und Sicherheit an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg;
  • Herr Andreas Dockhorn, Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und Kompetenzzentrum Soziale Innovation;
  • Herr Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Professor für Telekommunikation an der Hochschule Harz und Geschäftsführer der HarzOptics GmbH;
  • Herr Jens Hennicke, Geschäftsführer MDK Sachsen-Anhalt e.V.;
  • Herr Prof. Dr. Stefan Iske, Professor für Pädagogik und Medienbildung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg;
  • Herr Marco Langhof (Vorsitzender), Vorstandsvorsitzender des Verbandes der IT- und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e. V. und Geschäftsführer der TELEPORT GmbH;
  • Herr Prof. Dr. Dr. Thomas Lengauer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Informatik (Saarbrücken) und Mitglied des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina;
  • Herr Hartmut Lohse, Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes Eier und Geflügel Sachsen-Anhalt e.V. und Geschäftsführer der Geflügelfarm Welbsleben GmbH;
  • Frau Solvejg Mettin. Grundschule „Paul Maar“ Raßnitz;
  • Frau Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg);
  • Frau Prof. Dr.-Ing. Heike Mrech (stellvertretende Vorsitzende), Hochschule Merseburg;
  • Herr Sirko Scheffler, Sachsen-Anhalt-Beauftragter im Cluster IT Mitteldeutschland und Geschäftsführer der brain-SCC GmbH;
  • Herr Prof. Dr.* Matthias Schnöll, Professor für Mediensysteme an der Hochschule Anhalt;
    *Sankt-Peterburgskij gosudarstvennyj elektrotechniceskij universitet „Leti“
  • Herr Prof. Dr. Jürgen Stember, Professor für Verwaltungswissenschaften an der Hochschule Harz;
  • Frau Steffi Trittel, Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Hohe Börde;
  • Herr Peter Welp, Senior Manager bei der Siemens Finance & Leasing GmbH.

Gastrecht

  • Dr. Andrea Blumtritt, Landesbeauftragte für Frauen- und Gleichstellungspolitik Sachsen-Anhalt
  • Dr. Harald von Bose, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
  • Michael Richter, Landesbeauftragter für Informationstechnik (CIO)