Menu
menu

Workshop "Digitale Zukunft der Verwaltung - rechtliche Grundlagen und praktische Herausforderungen"

Das Ministerium für Inneres und Sport führte zusammen mit dem Ministerium der Finanzen und dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung am 21. Juni 2017 den Workshop "Digitale Zukunft der Verwaltung - rechtliche Grundlagen und praktische Herausforderungen" durch.

Die Digitalisierung bedeutet einen Quantensprung für den Verwaltungsalltag in Deutschland - eine besondere Herausforderung für Sachsen-Anhalt, das überwiegend ländlich geprägt ist. Voraussetzung für eine wertschöpfende Digitalisierung ist, die damit einhergehende Transformation nicht allein auf den Grad der technischen Ausstattung zu reduzieren, sondern das Verwaltungshandeln insgesamt auf den Prüfstand zu stellen. Treiber der Entwicklung sind dabei einerseits das Bürgerinteresse und andererseits motivierte Verwaltungsbedienstete, die Veränderungen aktiv mitgestalten und ihre kritischen Kollegen
mitnehmen und unterstützen.

Welche Probleme müssen überwunden werden, um die Entwicklung zur digitalen Verwaltung zu beschleunigen? Was können Kooperationen dabei leisten und wie lassen sich Unterstützerstrukturen für Kommunen mit deren Recht auf Selbstverwaltung verbinden? Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung suchten gemeinsam nach Antworten und Lösungsstrategien.

Download Programm (PDF)

Download Tagungsdokumentation (PDF)

Das die digitale Welt im Magdeburger Rathaus angekommen ist, daran ließ Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper schon in seinem Grußwort keinen Zweifel. Mit dem Anspruch, lokale Politik transparent und offen zu gestalten hilft Informationstechnologie heute dabei, Gremienarbeit praktisch in Echtzeit mit verfolgen zu können.

Für Dr. Tamara Zieschang ändert die Digitalisierung unsere gesamte Arbeits- und Lebenswelt und ist damit keine rein technische Umstellung. Vielmehr sieht die Staatsekretärin  Chancen, Verwaltungsprozesse zu überdenken und neu zu gestalten.

Staatsekretär Michael Richter lies den Entwicklungsprozess in den vergangenen fünf Jahren Revue passieren und beschrieb neben dem Stand zum Aufbau des Landesdatennetzes sowie die mit der Digitalisierung der Verwaltung verbundenen Ansprüchen der Landesregierung.

Interviews

Welchen Wunsch hätten Sie an die Kommunen und Verwaltungen, damit Sie Ihre Arbeit leichter verrichten können?

Welche Chancen bietet Digitalisierung für die Verwaltung und welchen Nutzen hat sie für den Bürger?

Mit welchen Erwartungen sind Sie in diesen Workshop gekommen?<br><br>

Welche Chancen bietet Digitalisierung für die Verwaltung und welchen Nutzen hat sie für den Bürger?

Welche Schwerpunkte würden Sie im digitalen Transformationsprozess setzen?<br><br>

Welche Chancen bietet Digitalisierung für die Verwaltung und welchen Nutzen hat sie für den Bürger?

Impulsvorträge

Prof. Dr. Jürgen Stember bereicherte die Diskussion mit empirischen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen aus E-Government-Modellkommunen. Für den Dekan des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz ein Ansatz, um Herausforderungen und Potenziale der digitalen Verwaltungsreform abzuleiten. Wichtige Themen dabei sind die Vernetzung von Fachverfahren, medienbruchfreie Dienstleistungen und eine Integration aller Dienste.

Auf das künftige E-Government-Gesetz kam auch Friedrich Jordan vom Ministerium für Inneres und Sport zu sprechen. Der Referatsleiter Organisation der Landesverwaltung, Verwaltungs- und Funktionalreform stellte erste Ergebnisse aus der Anhörungsphase vor.

Herausforderungen und Potenziale der digitalen Verwaltungsreform (Jürgen Stember)

Das künftige E-Government-Gesetz - Vorstellung erster Ergebnisse aus der Anhörungsphase (Friedrich Jordan)

Arbeitsgruppe 1: E-Government als Grundlage für eine moderne digitale Verwaltung

Erster Ansprechpartner des Bürgers ist und bleibt die Kommune. Wie kann sie den Digitalisierungsprozess nutzen, um einerseits Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten und andererseits ihren Dienstleistungscharakter auszubauen? Was ist nötig, um hier auch in der Fläche zügiger voranzukommen? Diese Fragen führten zu einer lebhaften Debatte in der Arbeitsgruppe.

"Wo der Schuh drückt" - praktische Lösungen und Erfolgsfaktoren für E-Government (Jürgen Stember)

Digitalisierungspotenziale im ländlichen Raum (Heinz-Lothar Theel)

Arbeitsgruppe 2: Digitalisierung macht Kommunen attraktiv?<br><br>

Die erfolgreiche Digitalisierung der Verwaltung setzt nicht nur adäquate Technik voraus. Sie braucht vor allem eine aktive Führung mit einem strategischen Blick dafür, Verwaltungshandeln auf den Prüfstand zu stellen und dabei die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern im Blick zu haben und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, sich den  internen Veränderungsprozessen zu stellen. Wie das gelingt, diskutierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Best Practice-Beispielen und aktuellen Aufgaben im Land Sachsen-Anhalt.

Impulsfolie - "Digitalisierung lässt sich nicht verhindern, aber gestalten!" (Jörg Rudowsky, Thomas Patzelt)

Wie digitale Transformation behördliches Arbeiten revolutioniert und kommunale Attraktivität steigert (Willy Reuter)

Arbeitsgruppe 3: E-Government: unerlässlich für ein gutes Verhältnis Staat-Bürger-Unternehmen?

Wie viel Staat muss, wie viel Staat darf sein? Welche digitalen Verwaltungsleistungen können den Alltag von Bürgern und auch von Verwaltungsangestellten vereinfachen? Welche rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen benötigt E-Government 4.0? Der Umgang mit persönlichen Daten ist ein hochsensibles Thema. Das prägte auch den lebhaften Gedankenaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Digitales Verwaltungshandeln in interkommunalen Kooperationen (Michael Wandersleb)

Abschlussplenum

Prof. Dr. Jürgen Stember bereicherte die Diskussion im Plenum mit der empirisch ermittelten Erkenntnis, dass das Thema E-Governmennt noch nicht in der Fläche angekommen ist. Interne wie externe Akzeptanzprobleme behindern das Vorankommen. Kooperationen werden zwar von vielen gewünscht, aber zu wenig praktiziert. Genau hier setzt das Vorhaben „E-Government-Modellkommunen“ des Bundesministeriums des Innern an, an dem u. a. die Stadt Halle (Saale) beteiligt war.

Regina Stolle stellte heraus, dass Die Digitalisierung der Verwaltung dort ansetzt, wo der Dialog mit dem Bürger beginnt: in der Kommune. Hier gilt es, nicht nur nachzuziehen sondern vorauszudenken. Wichtig dafür ist, so die Referatsleiterin Organisation, Informationstechnik, Zentrale Dienste im Ministerium für Inneres und Sport, dass die damit verbundenen Prozesse top down gewollt und geführt werden.

Besonders spannend war das Fazit von Michael Richter, Staatssekretär im Ministerium der Finanzen und Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie (CIO): „Wir schaffen das nur zusammen – Land und Kommunen“ - was auch den Geist des gesamten Tages beschreibt. Staatssekretär Richter beschrieb die eigenen „Hausaufgaben“: Wichtigste Prioritäten aus Landessicht haben für ihn das Landesdatennetz und die Verbesserung der  Rahmenbedingungen insgesamt.

Meine Meinung ...

Fühlen Sie sich vom Land verstanden?

Mit welchen Erwartungen sind Sie in diesen Workshop gekommen?

Welche Schwerpunkte würden Sie im digitalen Transformationsprozess setzen?

Wo ist Sachsen-Anhalt gut und wo muss noch nachgebessert werden?<br><br>

Welche Chancen bietet Digitalisierung für die Verwaltung und welchen Nutzen hat sie für den Bürger?

Was macht Ihre Firma die sorglosinternet UG?

Fotos

Foto oder Video entfernen lassen ...

Nach Anklicken eines Fotos sehen Sie in der linken unteren Ecke des Bildbetrachters die Nummer des Fotos (z. B. 22 von 31). Senden Sie diese Nummer bitten an Digitalisierung(at)mw.sachsen-anhalt.de mit der Bitte, das Foto von dieser Internetseite zu entfernen. Bei einem Interview-Video geben Sie den Namen unter dem Vorschaubild an.

Foto einsenden ...

Wenn Sie ein interessantes Foto von der Veranstaltung haben, können Sie dieses zur Veröffentlichung auf der Webseite der Tagungsdokumentation per E-Mail einsenden: digitalisierung(at)mw.sachsen-anhalt.de 

Fehler melden ...

Sollten Sie bei der Lektüre dieser Seite oder der Tagungsdokumentation einen Fehler bemerken, informieren Sie uns bitte per E-Mail an digitalisierung(at)mw.sachsen-anhalt.de - Vielen Dank!

Für eine schnelle Korrektur benötigen wir vor allem für Hyperlinks Details: Welcher Link genau funktioniert nicht? Befindet sich der Link innerhalb des Dokumentes "Tagungsdokumentation" oder direkt auf der Seite?

Hinweise zu Fotorechten

An der Veranstaltung nehmen Medienvertreter und Fotografen im Auftrag der Veranstalter teil. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das dabei entstehende audiovisuelle Material zur Veröffentlichung und Verbreitung im Zusammenhang mit der Veranstaltung ohne zeitliche und örtliche Befristung durch die Veranstalter verwendet werden kann. Mit ihrer Anmeldung für diese Veranstaltung willigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die unentgeltliche Veröffentlichung in vorstehender Art und Weise ein, und zwar ohne, dass es einer ausdrücklichen Erklärung durch die betreffende Person bedarf. Bei Nichteinverständnis bitten wir um unmittelbare Mitteilung bei den für die Motivsuche Verantwortlichen.